C h r o n i k

 

 

Der TSV feierte 2002 sein 50. Vereinsjubiläum. Die Geschichte des Sports in Silberstedt ist jedoch schon älter. Sie spiegelt das vergangene Jahrhundert wieder mit Weltkriegen und Nachkriegsnot. Die Überlieferungen des Vorgängervereins (Spiel- und Sportverein Silberstedt) gingen weitgehend verloren. Die Menschen hatten andere Sorgen. Die Möglichkeiten, Sport zu treiben waren ganz anders und nicht so einfach wie heute. Der Bedarf an Sport und Geselligkeit (Feste, Laienspiel, Verspielen ...) im Verein war groß.

Der Schulsport war der Ausgangspunkt, Lehrer waren oft die Initiatoren. Die Schulchronik nennt Theodor Heinrich Paulsen in der Zeit nach 1910 als treibende Kraft. Die Schule Silberstedt beteiligte sich erfolgreich an Kreisspielfesten, Faustballturnieren und Provinzialwettkämpfen. Nach dem 1. Weltkrieg gründete der Lehrer Alfred Petzhold mit 50 Mitgliedern den Spiel- und Sportverein Silberstedt, der die Nazi-Zeit und den 2. Weltkrieg nicht überstand.

Nach dem Krieg gab es mehrere Versuche, den Sportverein neu zu beleben. Lehrer Deutschmann, Jochen Seelhoff, Heinrich Röh sind Namen aus dieser Zeit. Von Erfolg gekrönt war dann die Initiative von 1952.
 

Die Vorsitzenden


Karl Sönnichsen
ab 1952

Bei Gründung des Vereins schlug der Bürgermeister Thomas Feddersen den Fuhr- und Busunternehmer Karl Sönnichsen vor. Er wurde zum ersten 1. Vorsitzenden gewählt. Er war Turner und der Großvater von Hans - Christian Koch, dem heutigen Badminton-Spartenleiter. Aus beruflichen Gründen war er oft ortsabwesend, so dass der 2. Vors., Gastwirt Peter Hansen, ihn häufig vertreten musste.
 


Friedrich Ueck
ab 1955

Von Beginn an war Friedrich Ueck Sport- und Jugendwart und eine Art „Geschäftsführer“ bei der Gründung und beim Aufbau des Vereins. Er sorgte für die Zusammenarbeit mit dem Kreissportverband und dem Kreisjugendpfleger. Als Lehrer stellte er immer eine enge Verbindung zwischen Schule und Verein her. Er führte Jugendfahrten mit dem TSV durch und war Zeltlagerleiter in Rantum. Er holte den Wandersportlehrer Ferdinand Amberg in den Verein und begann die bis heute dauernde Zusammenarbeit mit den Kreissportlehrern. Im Mai 1973 trat er aus beruflichen Gründen (Realschulkonrektor) zurück. Ein Jahr lang übernahm Horst Reimer die Vereinsführung. 1974 wurde F. Ueck zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Seitdem steht er dem TSV, seinem Lebenswerk, als solidarischer Ratgeber zur Verfügung.
 


Martin Faulbrück
ab 1974

21 Jahre lang leitete Martin Faulbrück die Geschicke des Vereins. Er war sportlich aktiv als Handballer, Fußballer, Leichtathlet und Turner. Zuletzt leitete er den Männersport am Dienstagabend. Als Bauingenieur war er maßgeblich am Zustandekommen des neuen Sportzentrums beteiligt: als Mitarbeiter des Architekten K. Puck, als Bauunternehmer, als Gemeindevertreter und als Bauausschussmitglied. Nach Ausscheiden aus dem TSV-Vorstand plante er den Bau des Gerätehauses und des Umkleideraumes im Keller der Halle. Er war lange Jahre Ansager beim jährlichen Verspielen. Aus Anlass des 50- jährigen Vereinsjubiläums wurde er zum Ehrenvorsitzenden des TSV Silberstedt ernannt.
 


Klaus Tuschy
ab 1995

Die ehrenamtliche Tätigkeit im Sportverein begann Klaus Tuschy 1977 als Spartenleiter für Badminton. Er baute die Abteilung und die Mannschaften auf und übergab nach 19 Jahren diese Aufgabe an Hans - Christian Koch. 1986 wurde er Sportwart und organisierte die Einweihungsfestwoche der Sportanlagen. Klaus Tuschy ist immer noch aktiv im Badminton, Volleyball und Hallenfußball. Er betrieb und plante den Bau des Gerätehauses, des Umkleideraumes und des neuen Geräteraumes in der Sporthalle. Klaus Tuschy steht für eine intensive Zusammenarbeit der Vereine innerhalb des Amtes, die sich z.B. bei der Hallenwerbung bewährt hat

   

© TSV Silberstedt